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Bienengesundheitsdienst

Modernes Wachsmanagement zur Förderung der Bienengesundheit

Liebe Imkerinnen und Imker,
spricht man von einem Bienenvolk, meint man damit auch sein Wabenwerk.
Sobald ein Schwarm eine Behausung gefunden hat, fängt er sofort an zu bauen, denn ohne Waben kann ein Bienenvolk nicht lange existieren. Die Waben sind Wohnort, Kinderstube, Vorratskammer und Kommunikationswerkzeug in einem. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass viele Stoffe, die sich im Wachs ablagern, vom Organismus der Biene aufgenommen werden. Rückstände können sowohl in den Honig als auch in den Futtersaft gelangen und die Gesundheit der Bienen und der Brut negativ beeinflussen.

[Auszug – Infoblatt vom 22. Mai 2017]

MÖGLICHST REINES UND RÜCKSTANDSARMES WACHS IST DIE BASIS FÜR EIN GESUNDES UND VITALES BIENENVOLK
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Früherkennung des kleinen Beutenkäfers

Der frühe Vogel fängt den Käfer!

Liebe Imkerinnen und Imker,
es sind nun schon einige Jahre ins Land gezogen, seit der Kleine Beutenkäfer 2014 in Italien eingeschleppt wurde. Man kann zwar von einem gewissen Eindämmungserfolg reden, die Bekämpfungsmaßnahmen, um den Käfer auszurotten, waren jedoch bisher vergeblich. Wie das Kaninchen vor der Schlange schauen wir gebannt nach Italien. Dabei könnte dieser kleine flug- und anpassungsfähige Schädling aus jedem Land zu uns kommen, denn die Handelswege für illegal eingeführte Kunstschwärme und Bienenvölker sind unergründlich.
Um die Gefahr einer Einschleppung zu minimieren, empfehlen der Imkerverband M-V und der BGD den Kauf von lokal angepassten Bienen aus der Region. Um dies zu erleichtern, wurde die Bienenbörse eingerichtet.

[Auszug – Infoblatt vom 5. Juni 2019]

„NUR BEI EINER FRÜHERKENNUNG BESTEHT DIE CHANCE AUF ERFOLGREICHE BEKÄMPFUNG DES KLEINEN BEUTENKÄFERS.“
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Vorbeugende Maßnahmen zu Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut

Kaufen Sie Völker nur unter Vorlage eines gültigen Gesundheitszeugnisses.

  • Verfüttern Sie keinen fremden Honig an Ihre Bienen

  • Halten Sie nur starke und vitale Völker und vereinigen Sie keine schwachen oder kranken Völker mit starken Völkern.

  • Desinfizieren Sie regelmäßig Ihre eigenen Beuten, Rähmchen, Futtergeschirr, Begattungskästchen etc., so wie gekauftes, gebrauchtes Material. Grundsätzlich ist der Kauf von neuem Material zu empfehlen.

  • Achten Sie auf Wabenhygiene (mind. ein Drittel neue Waben pro Jahr) und vermeiden Sie so gut es geht, den Wabentausch unter den Völkern.

  • Lassen Sie keine Drohnenwaben zum Auspicken für Vögel oder Hühner offen herumliegen. Grundsätzlich sind Waben, Honig und leere Beuten immer bienendicht aufzubewahren.
  • Bringen Sie Trester nicht offen aus, sondern vergraben oder verbrennen sie ihn. Die Sporen des Erregers werden durch den Dampfwachsschmelzer nicht vollständig abgetötet.
  • Stellen Sie Völker möglichst nicht in Reihe, sondern in größeren Abständen voneinander auf.
  • Eine komplette Brutentnahme pro Jahr und Volk, dient nicht nur der Bekämpfung der Varroamilbe, sondern ist auch eine hervorragende Vorbeugungsmaßnahme gegen die Amerikanische Faulbrut.

  • Verkleinern Sie nach der letzten Honigernte die Fluglöcher Ihrer Völker (Ausnahme: während einer Ameisensäurebehandlung)

  • Lassen Sie regelmäßig Futterkranzproben im Rahmen der Eigenkontrolle auf Sporen des Erregers der AFB in einem Labor untersuchen. Aufgehobene Futterwaben können Faulbrutsporen enthalten.
  • Achten Sie auf gute Pollen- und Nektarversorgung am Bienenstand über die ganze Saison. Eine gute Pollenversorgung stärkt das Immunsystem Ihrer Völker.

  • Melden Sie aufgelöste Bienenstände, auf denen Waben und Beuten offen herumliegen, dem zuständigen Veterinäramt.
  • Benachrichtigen Sie im Verdachtsfall das zuständige Veterinäramt. Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Seuche!
Gesunde Bienen und viel Freude am Imkern wünscht Ihnen

Tobias Dittmann
Fachberater für Imkerei
der TSK M-V

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Was tun bei Verdacht auf Bienenvergiftung

Liebe Imkerinnen und Imker,
erfreulicherweise wurden in Mecklenburg-Vorpommern während der letzten Jahre sehr wenige Fälle von Bienenvergiftung festgestellt. Seit 2014 konnte von allen eingesandten Proben lediglich in sechs Fällen eine Vergiftung nachgewiesen werden.
Kommt es dennoch zu einem Verdachtsfall, sollte jeder der Bienen hält wissen, wie man sich zu verhalten hat.

[Auszug – Infoblatt vom 13. Februar 2019]

„IM GARTEN DER SELBSTKRITIK WACHSEN GESUNDE PFLANZEN“

Deutsches Sprichwort

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Kauf von Kunstschwärmen aus dem Ausland

Anlassbezogen warnt das LAVES Bieneninstitut Celle noch einmal vor jedem Kauf von Bienen-Kunstschwärmen, deren Herkunft nicht eindeutig bekannt bzw. belegt ist und warnt vorsorglich vor dem Kauf von Kunstschwärmen aus Italien!

In Zeiten, in denen der online-Handel boomt, verlocken auch Angebote wie „Kunstschwärme produziert in Europa – bei uns können Sie ganz bequem Kunstschwärme online kaufen“ offensichtlich einige Imker und Imkerinnen zur Nachfrage sogar bei erkennbar dubiosen Angeboten. Der Deutsche Imkerbund (D.I.B.) hat schon Anfang des Jahres vor solchen Bienenimporten gewarnt [Infomagazin März/2018]. Dennoch sind wieder viele hundert Kunstschwärme von Händlern importiert und offenkundig an Imker in ganz Deutschland verteilt worden. Dieser Warnhinweis wird von uns aus aktuellem Anlass erneuert. Er soll auch weiterhin gelten, denn die Händler von Kunstschwärmen bewerben jetzt schon ihre Angebote und Lieferungen für 2019 im Internet.

[Auszug – Infoblatt vom 13. Juni 2019 | LAVES Institut für Bienenkunde Celle]

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Fütterung

Liebe Imkerinnen und Imker,
oft vernachlässigen Bienen das Pollensammeln, wenn der Nektareintrag mager ist. Pollenmangel wiederum führt zur Einschränkung der Bruttätigkeit und macht Bienen anfälliger für Krankheiten. Wenn das Volk kaum Drohnen produziert, können das erste Anzeichen dafür sein. Ein hoher Nektareintrag beschleunigt das Hygieneverhalten der Bienen. Tote oder sterbende Larven werden schneller entfernt um Platz für Futter und Brut zu machen. So können sich Völker dank eines hohen Bienenumsatzes von vielen Krankheiten oft selbst heilen.

[Auszug – Infoblatt vom 25. Juli 2017]

FUTTER LIEFERT NICHT NUR KOHLENHYDRATE SONDERN BEEINFLUSST AUCH DAS VERHALTEN DES BIENENVOLKES
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Kurzmitteilung des BGD

Liebe Imkerinnen und Imker

bekanntermaßen gibt es im Internet ein buntes Sammelsurium an Informationen unterschiedlichster Qualität.

Zum Schmökern, währen der kalten Jahreszeit, habe ich Ihnen eine Sammlung von nützlichen Links zum Thema Varroabekämpfung, Bienengesundheit und der allgemeinen imkerlichen Praxis zusammengestellt.

Wahrscheinlich ist Ihnen die eine oder andere Internetseite wohl bekannt, vielleicht ist aber auch etwas dabei, daß Sie bisher noch nicht entdeckt haben.  Eines ist jedoch sicher. Je fundierter unser Wissen auf diesem Gebiet, um so besser für unsere Bienen!

Und hier geht es zur Linksammlung!

Registrierung für Neuimker

Völkerzahlmeldung

Ansprechpartner bei Verdacht auf Bienenvergiftung

Liste aller zugelassenen Varroazide

Fachgerechte Hornissenumsiedlung und Wespenberatung

Viel Spaß beim Schmökern wünscht Ihnen Tobias Dittmann,
Fachberater für Imkerei
der TSK M-V

BERATUNG Tel: 0381-4035461 Mobil: 0176-9413380 t.dittmann@tskmv.de
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Maßnahmen zur Vorbeugung vor der Amerikanischen Faulbrut

Liebe Imkerinnen und Imker,
zu Beginn der neuen Bienensaison möchte ich Sie gerne auf Vorbeugungsmaßnahmen vor der Amerikanischen Faulbrut (AFB) aufmerksam machen. Die Beachtung folgender Vorschläge kann die Ansteckungsgefahr minimieren aber nicht gänzlich ausschließen.

[Auszug – Infoblatt vom 22. Mai 2017]

ZUR EINDÄMMUNG DER AMERIKANSICHEN FAULBRUT IST SOLIDARITÄT UNTER DEN IMKERINNEN UND IMKERN GEFRAGT