Geschichte des Bienenzuchtzentrums

Das Bienenzuchtzentrum entstand ursprünglich aus einer Imkerei, die seit 1976 vom Forstwirtschaftsbetrieb betrieben wurde.

Mit Wirkung vom 01.01.1985 wurde die Bienenstation des staatlichen Forstbetriebes Hagenow an den Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter -Zentralvorstand- in eigenverantwortliche Nutzung übergeben, der nun das Konsultation- und Zuchtzentrum Bienenwirtschaft Bantin betreibt.

Historischer Briefkopf

Oben: Historischer Briefkopf

Im Juli 1990 bestehen Pläne, das Konsultation- und Zuchtzentrum Bienenwirtschaft Bantin, in eine Zucht-, Versuchs- und Prüfanstalt für Bienen des Landes Mecklenburg-Vorpommern umzuwandeln.

Auf dem außerordentlichen Verbandstag zur Auflösung des Verbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter e.V. am 27.10.1990 wurde dann beschlossen, das Konsultations- und Zuchtzentrum Bienenwirtschaft Bantin an die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zu übereignen.

Mit der sogenannten Vermögensüberführung wurden die Baulichkeiten der Inselbelegstelle Hiddensee, bestehend aus einem Fertigteilhaus, einem Wirtschaftsgebäude, einem Lagerschuppen, einem Bienenhaus und anderem vom VKSK auf den LIMV übertragen.
Die Übereignung erfolgte kostenlos. Der ursprüngliche Plan, die Einrichtung in die Verwaltung der Landwirtschaftskammer Mecklenburg-Vorpommern zu übergeben, wurde nicht umgesetzt. Vielmehr wurde mit Überlassungsvertrag vom 20.06.1991 das Grundeigentum vom Zentralvorstand der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter e.V. dem Land Mecklenburg-Vorpommern übertragen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern und der LIMV schlossen dann am 20.8.1991 einen Vertrag über die Nutzung des Konsultations- und Zuchtzentrums für Bienenwirtschaft in O-2821 Bantin.

Seit 1991 wurde das Zucht-und Konsultationszentrum Bantin durch das Umweltministerium, Abteilung Naturschutz, verwaltet. Mit der Neustrukturierung der Landesregierung erfolgt die Verwaltung der Liegenschaft durch das Landwirtschaftsministerium.
Der Landesverband der Imker Mecklenburg und Vorpommern e.V. konzipierte bereits 1993 einen Bienen-, Lehr- und Schaugarten, der aus der kleinen Baumschule für Bienenweidegehölze des Bienenzuchtzentrums Bantin hervorgegangen ist. Imkerfreund Gerd Gritsch entwarf den Gründungsplan.

Am 11. Mai 1994 besuchte der Umweltminister Frieder Jelen das Bienenzuchtzentrum des Landesverbandes der Imker M/V e.V. in Bantin. Zuerst besichtigte er den im Aufbau befindlichen Bienen-, Lehr-und Schaugarten. Ein weiterer Grund für den Besuch war die Übergabe des Bewilligungsbescheides für die Förderung der Bienenhaltung in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Förderung war eine Anerkennung der Imker in ihrem Dienst an der Umwelt. Seine Hoffnung für unser Land: Keine bienenleeren Räume!

Am 22. August 1994 können die Besucher der 78. Wanderversammlung an einer Exkursion in das Bienenzuchtzentrum Bantin mit Führung durch das Bienenzuchtzentrum mit dem angegliederten Bienen-, Lehr-und Schaugarten teilnehmen.
Seit der Eröffnungsveranstaltung am 27. Mai 1995 steht der Bienen-Lehr-und Schaugarten Besuchern und zur Verfügung.